Externer Datenschutzbeauftragter

 

In §4 f hat das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Unter- nehmen bislang verpflichtet, einen betrieblichen Datenschutz- beauftragten zu bestellen, wenn mehr als neun Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personen- bezogener Daten beschäftigt sind.

 

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) dagegen, welche am 25.05.2016 inkraftgetreten ist und ab 25.05.2018 Geltung erhält, fordert die Benennung eines DSB vor allem in bestimmten Situationen – z. B. bei der Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten. Gleichwohl kann davon aus- gegangen werden, dass Deutschland von den sog. „Öffnungs- klauseln“ der DSGVO Gebrauch machen und im künftigen deutschen „BDSG-Nachfolgegesetz“ bezüglich der Benennung eines DSB eine ähnliche Forderung wie im bisherigen Gesetz stellen wird.

 

Es wird sich in Deutschland wohl also nichts an der Tatsache ändern, dass Firmen einen DSB benennen müssen.

Für viele Unternehmen bedeutet dies die Anforderung, vorhandene Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten ausbilden und auf einem aktuellen Wissensstand halten zu müssen. Die Arbeitskraft und das Know-How dieser zum Datenschutz „verpflichteten“ Mitarbeiter fehlen am ursprünglichen Arbeitsplatz.

In dieser Situation sind Ressourcen- und Interessenskonflikte vorprogrammiert – welche durch einen externen Datenschutz- beauftragten vermieden werden. Gegenüber einem internen Datenschutzbeauftragten bietet ein externer DSB mehrere attraktive Vorteile:

 

  • Ein externer Datenschutzbeauftragter ist aufgrund seiner Spezialisierung beim Thema Datenschutz – im Gegensatz zu einem internen Mitarbeiter, welcher diese
  • Funktion eventuell nur in Ergänzung zu seinem hauptsächlichen Aufgabengebiet übernimmt – zwangs-läufig wesentlich fokussierter und spezialisierter.
  • Bei einem externem Datenschutzbeauftragten entstehen keine festen, dauerhaften Personalkosten, sondern klar kalkulierbare Honorare, welche – abhängig vom benötigten Beratungsumfang – in der Regel erheblich geringer sind.
  • Ein externer Datenschutzbeauftragter agiert unabhängig von internen Hierarchien und etwaigen internen Interessenskonflikten.
  • Mit einem externen Datenschutzbeauftragten können Sie vertraglich geregelte Kündigungsfristen vereinbaren - im Gegensatz zu dem gesetzlich festgeschriebenen Sonder-Kündigungsschutz für interne Datenschutzbeauftragte, welcher auch noch ein Jahr nach Beendigung der Bestellung wirkt.
  • Bei einem externen Datenschutzbeauftragten entstehen Ihnen keine Kosten für laufende Weiterbildungs-maßnahmen und Fachkundenachweise.


Als externer, TÜV-zertifizierter Datenschutzbeauftragter unterstützt die R2 GmbH Sie wirksam dabei, gesetzes-konformen, technisch angemessenen und wirtschaftlichen Datenschutz in Ihrem Unternehmen zu etablieren.

Wir erledigen für Sie – kurz gesagt – gesetzlich vorge-schriebene Aufgaben wie zum Beispiel die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen, die Überwachung Ihrer Datenverarbeitung oder die datenschutzrelevante Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter.

Darüber hinaus ist die R2 GmbH zu jedem Zeitpunkt kompetenter Ansprechpartner für Sie und Ihre Geschäfts-leitung, Ihre Mitarbeiter und Kunden – und im Fall der Fälle natürlich auch für die Aufsichtsbehörde.

Der fachliche Hintergrund und die langjährige Erfahrung der R2 GmbH ermöglichen es, im alltäglichen Spannungsverhältnis zwischen technischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Gegebenheiten und betrieblichen Erfordernissen wirksame und zuverlässige Datenschutz-Lösungen für Ihr Unternehmen zu entwerfen und zu realisieren.